Bei dem Begriff „Fast Food” denkt man zunächst an Hamburger, Döner, Currywurst, Pommes und Co. - dies sind sicherlich keine Beispiele für Diät-Produkte. Es steht für rasch zubereitetes und schnell verzehrtes Essen, zu dem wir häufig unterwegs greifen. Für viele gehört der schnelle Happen mit dem schlechten Ruf jedoch zum Alltag. Fast Food gilt als ungesunder Dickmacher ohne wertvolle Nährstoffe. Das muss jedoch nicht sein. Wir zeigen dir Möglichkeiten auf, wie du auch gesundes Fast Food genießen kannst.

Gesundes Essen unterwegs
Fast-Food-Produkte werden als Mitverursacher für Übergewicht gehandelt, da sie häufig wahre Kalorienbomben sind und zu viel Fett und Salz enthalten. Das mag für „gewöhnliches” Fast Food auch so gelten. Unterwegs gibt es aber immer häufiger die Möglichkeit gesundes Fast Food zu bestellen. Viele Restaurants und Imbisse stellen sich langsam darauf ein, auch Gesundes anzubieten. Sei es der Wrap mit Pute, frischem Salat und ohne Mayonnaise, der „Salat to go” oder der vegetarische Döner mit wenig Sauce.
Auch der Gang zum Imbisswagen muss nicht immer gescheut werden. Das halbe Hühnchen ist eine gute Alternative – allerdings muss leider die würzige Haut vorher entfernt werden.
Isst du gerne Sushi? Die japanische Spezialität enthält durchschnittlich wenig Kalorien und Fett. Es sättigt durch den Reis und liefert Eiweiß, Mineralstoffe und wertvolle Fettsäuren. Currywurst und Pommes sind und bleiben leider Kalorienbomben. Etwas entschärfen lässt sich dieses klassische Fast Food, wenn Sie weniger Currysauce nehmen und die Wurst und Pommes nicht frittiert werden, sondern gebraten oder gebacken. Wer beim Hamburger auf den Käse verzichtet, spart auch schon einige Kalorien.
Gesundes Fast Food – selber machen
Wer Lust und Zeit zum Kochen hat, kann sich natürlich jegliche Art von Fast Food auch frisch, lecker und gesund selbst zubereiten. Selber Kochen bringt Spaß und wir können nach Herzenslust die Zutaten variieren. Für viele Menschen ist Kochen Entspannung pur.
Grundsätzlich solltest du auf folgende Punkte beim Verzehr von Fast Food achten, dann hast du schon viele Fett- und Kalorienbomben entschärft: Koche mit magerem Fleisch wie Steak, Hähnchen- oder Putenbrust, dieses aber auch nur in Maßen. Fertige Salatdressings sollten durch ein Selbstgemachtes aus Zitronensaft, Wasser, Gewürzen, Salz und Pfeffer bestehen, alternativ aus fettarmer Joghurtsauce oder saurer Sahne. Viel gedünstetes Gemüse, auch Tiefkühlgemüse – ohne Rahm, ist eine schnelle Beilage. Iss nach Möglichkeit eher Vollkornprodukte als Weißmehlbackwaren.
Gern möchten wir ein paar einfache Tipps für gesundes und leckeres Fast Food zum Selbermachen geben:
Fischbrötchen: Statt des panierten und frittierten Backfischs solltest du gebratenes Seelachsfilet verwenden. Den Fisch zusammen mit einem hartgekochten Ei, Salat und fettreduzierter Salatcreme in ein leckeres Vollkornbrötchen legen.
Wraps: Wraps sind gefüllte und dann aufgerollte Weizenfladen. Sie können zum Beispiel mit Thunfisch, Hähnchenbrust oder Schinken gefüllt werden, bestehen aber hauptsächlich aus reichlich Salat und Gemüse. Ob Mais, Ananas, grüner Salat, Tomaten, Zwiebeln, Mandarinen, oder…. Hier kannst du ganz nach Geschmack variieren. Eine leichte Joghurtsauce oder feurige Salsa runden den Geschmack ab.
Döner/Kebab: Der herkömmlich zubereitete Döner zählt in Deutschland zu den am meisten gegessenen Fast Food Gerichten – schlägt allerdings durch fettes Fleisch, Weißmehlfladen und deftige Saucen mit ungefähr 600-800 Kalorien zu Buche. Mit magerem Geflügel, Eisbergsalat, Weißkohl, Tomaten, Gurken, Feta, leichter Joghurtsauce und viel Schärfe wird der Döner eine gesunde und ausgewogene Mahlzeit. Perfekt, wenn du Fladenbrot aus Vollkornmehl verwendest.
Frühlingsrollen: Die kleinen Röllchen sind der Klassiker in der asiatischen Küche. Sie werden traditionell in heißem Fett im Wok frittiert. Ein toller fettarmer Snack werden die Frühlingsrollen, wenn die mit Gemüse gefüllten Teigröllchen 20 Minuten im Backofen zubereitet werden und auf das Frittieren verzichtet wird. Dünste im Wok dein Lieblingsgemüse, zum Beispiel Kohl, Karotten, Frühlingszwiebeln, Sojasprossen oder Bambus und würze es mit Wasabi-Paste und Sojasauce.
