Mit Omega-3-Fettsäuren die Sehkraft unterstützen
Omega-3-Fettsäuren sind seit Jahren Gegenstand zahlreicher Studien, ihr positiver Gesundheitsnutzen ist heute unumstritten. Auch unsere Augen profitieren erheblich von einer ausreichenden Versorgung. Entscheidend ist es dabei, auf die richtigen Omega-3-Fettsäuren zu setzen.
Als gesundheitlich besonders wertvoll gelten grundsätzlich die mehrfach ungesättigten, langkettigen Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), weil sie am biologisch aktivsten sind. Enthalten sind diese Fette hauptsächlich in fetten Seefischen (vor allem: Thunfisch, Lachs, Makrele, Sardine, Hering) sowie in bestimmten Mikroalgen.
Die pflanzliche Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA) dient hingegen lediglich als Vorstufe für DHA und EPA. Sie kann im Körper zwar in diese Formen umgewandelt werden, allerdings nur mit einer Rate von zwei bis fünf Prozent. In der Praxis gelingen eine Bedarfsdeckung und die Versorgung der Augen mit Omega-3-Fettsäuren daher leider nicht allein über ALA-reiche Lebensmittel (beispielsweise Nüsse, Samen und Kerne bzw. daraus gewonnene Pflanzenöle).
EPA oder DHA für die Augengesundheit?
Entscheidend für die Augengesundheit ist eine ausreichende Aufnahme von Docosahexaensäure (DHA). Sie ist die meist vertretene Fettsäure in den Sehzellen und unserer Netzhaut – insbesondere der sogenannten Makula.
Bei der Makula (auch als gelber Fleck bekannt) handelt es sich um den zentralen Bereich der Netzhaut, der für tiefenscharfes Sehen verantwortlich ist. Sie ist ausgestattet mit einer hohen Dichte an Photorezeptoren, speziell Zapfen, die für Farb- und Detailwahrnehmung essenziell sind.

Wie genau wirken Omega-3-Fettsäuren in den Augen?
Bereits während der Schwangerschaft wird die Fettsäure DHA als Baustein in der Netzhaut des Kindes eingesetzt. Sowohl in der zweiten Schwangerschaftswoche als auch in den ersten sechs Lebensmonaten wird besonders viel der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäure in den Zellmembranen der Photorezeptoren (Rezeptorzellen bzw. Sehzellen) der Netzhaut – zu der auch die Makula zählt – und in der Sehrinde im Hinterhautlappen des Gehirns eingelagert.
Eine gute Omega-3-Versorgung ist also schon von Kindesbein an ein entscheidender Baustein für unsere Sehkraft und Augenfunktion.
Das gilt natürlich auch noch im Erwachsenenalter: Experten zufolge kann die DHA die Gesunderhaltung der Sehzellen und der Netzhaut einschließlich der Makula unterstützen.
Auch die äußere Schicht des Tränenfilms ist fetthaltig. Dieser sorgt dafür, dass unsere Tränenflüssigkeit nicht verdunstet und die Augen somit gut befeuchtet werden.
DHA trägt zum Erhalt der normalen Sehkraft bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer Tagesaufnahme von 250 mg DHA ein.1
Omega-3-Fettsäuren: Nicht nur gut für die Augen
Neben den Seh- und Netzhautzellen benötigen auch andere Körperzellen Omega-3-Fettsäuren. Sie spielen eine bedeutende Rolle in verschiedenen Stoffwechselprozessen, können dadurch Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden nehmen. Studien belegen:
- DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure) leisten einen wichtigen Beitrag für die normale Funktion des Herzens. Die positive Wirkung stellt sich bei einer Tagesaufnahme von 250 mg EPA/DHA ein.
- DHA trägt zum Erhalt der normalen Gehirnfunktion bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer Tagesaufnahme von 250 mg DHA ein.
- DHA durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung der Augen und zur Gehirnentwicklung beim Ungeborenen und gestillten Babys bei. Schwangeren bzw. stillenden Frauen wird eine Aufnahme von 200 Milligramm DHA pro Tag zusätzlich zur empfohlenen DHA- und EPA-Aufnahme von 250 Milligramm empfohlen.
Wie viele Omega-3-Fettsäuren brauchen wir?
Gesunden, nicht schwangeren oder stillenden Menschen wird eine tägliche Omega-3-Zufuhr in Form von DHA/EPA von mehr als 0,3 g empfohlen.2
Schwangere und Stillende sowie Menschen, die Leistungssport treiben und ältere Personen haben einen erhöhten Bedarf. Bei Unsicherheiten solltest du deine individuell notwendige Zufuhr mit deinem Arzt oder deiner Ärztin abklären. Auch Menschen, die blutgerinnungshemmende Mittel einnehmen, sollten vor der Einnahme von Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln ärztlichen Rat einholen.
Omega-3-Kapseln, Öl und Gel-Tabs für die Augen
Der natürlichste Weg, seinen Omega-3-Bedarf zu decken, ist die Ernährung: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt den wöchentlichen Verzehr von 200 bis 220 g Fisch für Kinder und Erwachsene. Optimalerweise sollten davon 80-150 g aus fettem Seefisch bestehen.
Ein Großteil der Menschen erreicht diese Regelmäßigkeit an Fischmahlzeiten leider nicht. In solchen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel eine sichere und einfache Alternative sein, um den Bedarf im Alltag zu decken.
Doppelherz bietet Kapseln, flüssige Öle und Gel-Tabs auf Basis von Fischöl und Algenöl an – für jeden Geschmack und jede Vorliebe das richtige Omega-3-Produkt!

Clever kombiniert
Neben reinen Omega-3-Produkten bieten wir auch Präparate mit Omega-3-Fettsäuren an, die zusätzlich weitere wertvolle Augennährstoffe wie Vitamin A und Zink an, die ebenfalls zum Erhalt der normalen Sehkraft beitragen. Ebenso gibt es Präparate mit Lutein und Zeaxanthin.
Wie kann man seinen Omega-3-Status bestimmen?
Eine zuverlässige Aussage über den eigenen Versorgungsstand kann nur eine sogenannte Index-Messung geben, die über einen Bluttest erfolgt. Informationen können Interessierte sich in ärztlichen Praxen und Apotheken einholen.



